Die Lindenschule hat sich auf das Thema 'Gesundheit' spezialisiert. Daher sind wir seit 2009 aktiv am Landesprogramm 'Bildung und Gesundheit' beteiligt. Das Programm unterstützt Schulen bei dem Vorhabensich zu einer guten und gesunden Bildungseinrichtung zu entwickeln. Es finden regelmäßige Netzwerktreffen mit anderen Schulen und auch Fortbildungen in diesem Bereich statt.

Damit Sie einen Einblick in unseren Schulalltag als 'Gute gesunde Schule' erhalten, sind im Folgenden die vergangenen und aktuellen Maßnahmen unserer Schule aufgeführt:

  • Projektwoche zum Thema 'An unserer Schule bewegt sich was' (Bewegungsspiele im Schulalltag)
  • seit 2008 Spielewagen, die am aktuellen Standort im Jahr 2013 durch Pausenspielzeugkisten ersetzt wurden
  • 2009 Einrichtung von Trinkstationen
  • 2009 Zahnprojekt an Stationen und Besuch einer Zahnarztpraxis
  • seit Ende 2009 - jährliche Teilnahme am Schulobstprogramm NRW unterstützt durch fleißig helfende Eltern und Großeltern
  • 2010 Fortbildung durch eine Krankenkasse zum Thema 'Entspannung und Stressbewewältigung' (Lehrergesundheit)
  • 2012 Umzug zum Standort Dortmunder Straße mithilfe professioneller Begleitung
  • 2013/2014 durch das Landesprogramm 'Bildung und Gesundheit' gefördertes Projek: salutogener Kunstunterricht durch und mit der Hammer Künstlerin Johanna Lüffe
  • 2014 Fortbildung im Bereich 'Kooperatives Lernen'

 

Im Bild die Preisverleihung 2015

Die Lindenschule hat bereits viermal den Schulentwicklunsgpreis 'Gute gesunde Schule' gewonnen und bewirbt sich zurzeit wieder um den Preis.

Wie Sie sehen, gab und gibt es zahlreiche Projekte. Wir möchten weiterhin mithilfe des Landesprogramms NRW an der Gesundheit aller Beteiligten unserer Schule arbeiten.

                          

                                „Aushängeschild BuG"

 

Landesprogramm Bildung und Gesundheit (BuG) – Netzwerktreffen der BuG-Schulen im LWL-Berufsbildungswerk

Schulleitungen und Ansprechpartner/innen von 22 Schulen aller Schulformen aus der Bezirksregierung Arnsberg (davon vier aus Soest), die durch ihre Teilnahme am Landesprogramm in besonderer Weise Bildung und Gesundheit an ihrer Schule realisieren, trafen sich Ende Mai 2014 im Kreishaus zu einer halbtägigen Veranstaltung.

Anlass der Veranstaltung war die Verleihung eines sogenannten Hausschildes, welches die jeweilige Schule sichtbar an ihrem Eingangsbereich anbringen kann und sie als Mitgliedsschule, mit Angabe der Jahreszahl des Eintritts in das Programm, sichtbar für alle auszeichnet.

Im Zuge von Schulentwicklung wird die Gesundheitsförderung der sogenannten BuG-Schulen zur Querschnittsaufgabe in den Qualitätsdimensionen: Lebensraum, Unterricht, Lernen, Schulklima, Schulführung, Personalentwicklung, Qualitätsmanagement und Wirkungen.

BuG-Regionalkoordinatorin Gabi Frontzek aus dem Koordinatoren-Team bei der Bezirksregierung Arnsberg, moderierte die Veranstaltung, bei der der zuständige Dezernent Dr. Rainer Fiesel Begrüßungsworte an das Publikum richtete.

In einem lebendigen Vortrag zur Lehrergesundheit machte Referentin Stefanie Bartsch, zuständig für Coaching, Mediation, Schulentwicklungsbegleitung, eindrücklich die Relevanz von Entlastungsstrategien zur langfristigen Erhaltung der eigenen Arbeitszufriedenheit und Gesundheit deutlich und sorgte damit für den fachlichen Input. Verbunden mit einem stärkenden Imbiss, gab es ausreichend Möglichkeiten der Schulvertreter/innen, mit einander in den Dialog zu treten und konstruktiv Ideen für die Weiterentwicklung der guten und gesunden Schule im Sinne von Schulentwicklung auszutauschen.

Die feierliche Übergabe der Schilder verbunden mit einem Gruppenfoto rundete die gelungene Veranstaltung ab.

 

Seit dem neuen Jahr 2014 haben alle Klassen neue Spielzeugkisten mit verschiedensten Materialien. Diese sind auf die jeweiligen Altersgruppen abgestimmt und sollen die Kinder zur aktiven Pause anregen. 

In den Kisten befinden sich folgende Spielzeuge: Seilchen, Scoopball, Sandspielzeug, Bälle, Kletttennis, Dosenstelzen, Gummitwist, Frisbees ...

Die Schülerinnen und Schüler haben auf dem Schulhof zusätzlich diverse Möglichkeiten zur Bewegung. Die Motorik wird mithilfe von Klettermöglichkeiten, Balancierstangen, Hüpfkästchen, einer Nestschaukel, einem Sandkasten und Reckstangen gefördert.

Die bewegungsintensiven Pausensituationen ermöglichen im Verlauf des Schulvormittags eine gute Konzentrationsfähigkeit und eine angenehme gesundheitsfördernde Lernatmosphäre.

Am 20. März 2014 lud Frau Lüffe das Kollegium in ihr Atelier in der Zeche Radbod ein. Das Lindenschulkollegium nahm dort unter Leitung der Künstlerin an einem Kunstworkshop zur Vorbereitung auf das Projekt 'Unsere Schule soll schöner werden' teil. Diese Aktion soll nicht nur zur Verschönerung des Gebäudes beitragen, sondern das Kollegium auch in der psychosozialen Gesundheit stärken. Teambuilding ist hier das Stichwort.

Nun sind alle Kolleginnen und Kollegen künstlerisch gerüstet, um gemeinsam mit den Kindern die Lindenschule mit Gemälden zu gestalten.

Hier ein kreativer Einblick ...


  

 

Die Lindenschule war seit 2005 Mitglied im OPUS-Netzwerk  NRW. Dieses Netzwerk war ein Zusammenschluss vieler Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten. Ziel des Netzwerkes war es, die teilnehmenden Institutionen fortzubilden, Anregungen für die Gesundheitsförderung zu geben und bei der konkreten Umsetzung der Maßnahmen zu helfen.

Im Rahmen der Netzwerkarbeit wurden regelmäßige Treffen und Weiterbildungsveranstaltungen angeboten. Gleichzeitig wurden Projektmittel zur Verfügung gestellt, um die konkrete Umsetzung der Aktionen zu erleichtern. Nach der Auflösung des OPUS-Netzwerkes streben wir nun eine Aufnahme in das neue Netzwerk "Bildung und Gesundheit" (BUG) an, um die begonnene Arbeit hier fortsetzen zu können.

Das Thema Gesundheitsförderung ist fest im Curriculum der Lindenschule verankert. Wir sind darum bemüht, Anregungen und Ideen zu sammeln, um den Schulalltag für Lehrer und Schüler gesünder zu gestalten. So ist es beispielsweise selbstverständlich, dass wir beim Aussuchen neuer Schulmöbel darauf achten, diese an unsere Bedürfnisse anzupassen. So stehen für jeden Jahrgang Möbel in verschiedenen Größen zur Verfügung, so dass jedes Kind an seinem eigenen Tisch rückengesund sitzen kann. Auch die Kollegen erhalten in den kommenden Jahren nach und nach neue, ergonomisch geformte Schreibtischstühle. 

In den Klassen stehen unseren Schülern Trinkstationen zur Verfügung, so dass sie jederzeit die Möglichkeit haben ihren Durst mit (Mineral-)Wasser zu stillen. Da Studien belegen, wie wichtig das regelmäßige Trinken für die Konzentration und das Lernvermögen von Kindern sind, hielten wir es für sinnvoll, dies an unserer Schule umzusetzen. Viele Kinder haben diese Neuerung selbstverständlich und gut angenommen.